Cholera, Masern und Nahrungsmittelknappheit bedrohen 200.000 Menschen im Sudan
Das Sudan Doctors Network warnt davor, dass mehr als 200.000 Menschen – darunter über 20.000 Kinder – in West-Bara, Nord-Kordofan, vor schweren humanitären und öffentlichen Gesundheitsbedrohungen stehen, bedingt durch Masern- und Choleraausbrüche sowie akute Engpässe bei Lebensmitteln und Medikamenten. Die Gruppe meldete mehr als 100 Masernfälle bei Kindern in Bara-Gesundheitszentren und 45 Cholerafälle, während zwei Krankenhäuser ohne medizinische Versorgung arbeiten. Das Gesundheitsministerium des Sudan verzeichnete 911 Cholera-Fälle und 127 Todesfälle in Nord- und West-Kordofan, und das Netzwerk appellierte an die UN und Hilfsorganisationen für dringende Lieferungen, um steigende Sterblichkeit zu verhindern.
Über 200.000 Menschen leiden in Bara unter Krankheiten und Nahrungsmittelknappheit
Hintergrund
Kämpfe zwischen Armee und den Rapid Support Forces begannen im April 2023. Die RSF kontrolliert Bara und nahegelegene Dörfer seit März. Wenn Hilfe nicht eintrifft, könnten sich Krankheit und Todesfälle erhöhen.
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