Entwicklung gemeinsamer Zellen im Zusammenhang mit späterer Anfälligkeit für rheumatoide Arthritis
Wissenschaftler des Kennedy Institute nutzten Einzelzell-Sequenzierung, fortschrittliche Bildanalyse und hochauflösende 3D-Röntgenaufnahmen, um sich entwickelnde menschliche Fingergrundgelenke zu kartieren und strukturelle sowie zelluläre Unterschiede vor der Geburt zu identifizieren. Sie fanden, dass proximale Interphalangelgelenke (PIP-Gelenke) mehr Synovialgewebe und höhere Zahlen von PI16-positiven Fibroblasten aufwiesen als distale Interphalangelgelenke (DIP-Gelenke), und dass PI16+ Fibroblasten sich gegenüber entzündlichen Signalen unterschiedlich reagieren. Die in Nature Immunology veröffentlichte Studie legt nahe, dass Entwicklungsgewebe-Eigenschaften eine Anfälligkeit der Gelenke für rheumatoide Arthritis mitbestimmen könnten und die Forschung zu Entwicklungs-Signalen und Fibroblastenbiologie in dieser Richtung neu ausrichten könnte.
Einige Gelenke weisen entwicklungsbedingte Merkmale auf, die das spätere Arthritis-Risiko erhöhen
Hintergrund
Forscher kartierten sich entwickelnde Fingergelenke, um zu verstehen, warum manche Gelenke rheumatoide Arthritis entwickeln. Die Studie fand pränatale Unterschiede im Synovium und in PI16+ Fibroblasten. Als Nächste Schritte könnten Studien…
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