WHO-Region Südostasien commitet sich zu stärkerem Handeln zur Beendigung der Tuberkulose
Mitgliedstaaten der regionalen Versammlung der WHO Südost-Asien verpflichteten sich zu integrierter Maßnahme zur Schließung von Versorgungslücken bei Tuberkulose, mit Priorisierung von früher Diagnostik, breiterem Einsatz der von WHO empfohlenen schnellen Diagnostika, präventiver Behandlung sowie Vorbereitung auf neue Impfstoffe. Die Region verzeichnete 2024 rund 3,68 Millionen Fälle und ca. 433.000 Todesfälle, darunter etwa 150.000 multidrugs- und Rifampicin-resistente Fälle sowie etwa 34% der weltweiten Neuerkrankungen. Modellrechnungen deuten darauf hin, dass die Einführung eines TB-Impfstoffs ab 2028 neben Diagnostik, Prävention und Behandlung rund 1,45 Millionen Fälle und 300.000 Todesfälle bis 2030 verhindern könnte, jedoch besteht nach wie vor eine große Finanzierungslücke.
Region verzeichnete 2024 3,68 Millionen TB-Fälle und 433.000 Todesfälle.
Hintergrund
Mitgliedstaaten haben das Versprechen in der 79. Sitzung des WHO-Regionalausschusses abgegeben. Die Region hat die Inzidenz seit 2015 um 16% und die Todesfälle um 23% reduziert, verfehlt aber weiterhin die End-TB-Ziele. Zu den nächsten…
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