UN-Mission: US-Streiks im Iran waren Kriegsverbrechen

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UN-Mission: US-Streiks im Iran waren Kriegsverbrechen
Welt

The Globe and Mail

Eine UN-Faktenmission kam zu hinreichenden Gründen zu der Annahme, dass US-Streitkräfte zwei Streiks im Februar im Iran durchführten – in der Shajareh Tayyebeh Grundschule in Minab und einem Sportzentrum in Lamerd –, die die Mission als rechtswidrige, wahllose Angriffe und damit als Kriegsverbrechen einschätzte. Iranische Beamte gaben an, der Minab‑Angriff habe mehr als 150 Menschen getötet, darunter etwa 120 Schulkinder; der Lamerd‑Angriff soll 22 Zivilisten getötet oder verletzt haben. Der Bericht stellte zudem fest, dass iranische Behörden in einer späten Dezember‑Protestkracke Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben, einschließlich ungerechtfertigter Tötungen, Folter und massiver Inhaftierungen; er wird dem UN‑Menschenrechtsrat vorgelegt, was Aussichten auf internationale Prüfung eröffnet.

UN kommt zu hinreichenden Gründe, dass US‑Streiks im Iran Kriegsverbrechen waren

Hintergrund

Ein Krieg zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten begann im Februar. Landesweite Proteste im Iran begannen Ende Dezember. Der UN-Bericht könnte zu Maßnahmen im Menschenrechtsrat und weiteren Untersuchungen führen.

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