Syrische Geflüchtete in Rostock sehen sich zunehmendem Anti-Einwanderungs-Sentiment gegenüber
Shahd Najeeb und ihr Ehemann flohen vor mehr als einem Jahrzehnt aus Syrien und bauten ihr Leben in Rostock neu auf, schlossen sich einer größeren syrischen Gemeinschaft in Deutschland an. Reuters-Interviews mit 20 Personen in Rostock und dem nahegelegenen Schwerin dokumentierten zunehmende anti-einwanderungsbezogene Übergriffe, einschließlich Beleidigungen und feindseliger Handlungen, während die AfD in Ostdeutschland Boden gewinnt und Migration eine politische Debatte dominiert. Der Staat ist auf Migrantinnen und Migranten für die Arbeit angewiesen: Rund 50.000 Menschen mit Migrationshintergrund arbeiten im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, und Deutschland verzeichnete im September 2024 etwa 287.000 syrische Staatsangehörige in Beschäftigung. Einige Migrantinnen und Migranten sagten, dass sie erwägen würden zu gehen, wenn das Umfeld sich verschlechtert, was Risiken für lokale Arbeitskraft und Integration mit sich bringen könnte.
Zunehmende antieuferstehende Spannungen gefährden die Bindung von Migrantinnen und Migranten in Ostdeutschland
Hintergrund
Die AfD hat in Ostdeutschland Unterstützung gewonnen und Migration ist ein zentrales politisches Thema. Viele Migrantinnen und Migranten arbeiten bereits in der Region, einige sehen sich verstärkter Belästigung ausgesetzt. Steigen die…
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