Luftverschmutzung erhöht Risiko invasiver Pneumokokkenkrankheit in Südafrika
Eine Studie mit 59.017 Fällen invasiver Pneumokokkenkrankheit, erfasst an 531 Krankenhäusern in Südafrika, fand heraus, dass höhere wöchentliche Distrikt-PM2,5-Konzentrationen mit einem erhöhten IPD-Risiko assoziiert waren, und schätzte über acht Wochen bei 50 µg/m3 ein kumulatives um etwa 3,4% höheres Risiko. Die Hauptmodellierung nutzte Daten von 2005–2019 und schloss genetische Informationen aus 4.350 bakteriellen Proben ein; die Effekte variierten nach Alter und Serotyp, wobei Serotypen 14, 19A und 8 starke pollution-assoziierte Anstiege zeigten. Die Autoren sagen, dass die Verbindung von Luftqualitätsüberwachung mit genetischer Überwachung helfen könnte, Ausbrüche vorherzusagen und Krankenhauseinsatz sowie Impfplanung zu informieren.
Höhere wöchentliche PM2,5-Werte gehen mit einem erhöhten IPD-Risiko über mehrere Wochen einher.
Hintergrund
Die Studie nutzte nationale GERMS-SA-Überwachungsdaten und genetische Proben. Die Hauptmodellierung deckte 2005 bis 2019 ab, weil Covid-19 gemeldete Fälle reduziert hat. Die Kombination aus Luftqualitäts- und Genüberwachung könnte den…
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