Kongo weicht auf Dorft-orientierte Vorgehensweise aus, während Ebola-Kontaktverfolgung ins Hintertreffen gerät
Behörden und Vertreter der Africa CDC sagen, dass der Ebola-Ausbruch im östlichen Kongo sich beschleunigt und wahrscheinlich noch nicht seinen Höhepunkt erreicht hat, seit Mitte Mai von drei auf 60 Gesundheitszonen gestiegen ist und 6.250 Fälle sowie 3.039 Todesfälle verzeichnet. Unsicherheit, Vertreibung und intensive Bevölkerungsbewegungen haben Erkennung und Reaktion behindert, und die Kontaktnachverfolgung liegt weit unter dem Bedarf: Die Africa CDC schätzt, dass nur 19% von erwarteten 97.600 Kontakten aus jüngsten Fällen nachverfolgt wurden. Die Behandlungskapazität stieg auf mehr als 1.300 Betten, doch die Belegung liegt bei 67% (869 Patienten), während Überwachung, Labortests und sichere Bestattungen weiterhin unzureichend sind.
Nur 19% der erwarteten Ebola-Kontakte wurden nachverfolgt.
Hintergrund
Der Ausbruch wurde Mitte Mai erklärt und hat sich dann breit ausgebreitet. Behörden wechselten zu einem dorfbasierten Ansatz, um Vertrauen aufzubauen. Wenn Nachverfolgung und Überwachung sich nicht verbessern, könnten die Fallzahlen weiter…
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