Polen erhebt Anklage gegen ehemaligen BitBay-Partner im Zondacrypto-Untersuchungskomplex
Polnische Staatsanwälte nahmen Roman Ż. am 5. September fest und erhoben Anklage wegen Teilnahme an einer organisierten kriminellen Vereinigung sowie Unterschlagung von 7,8 Millionen Zlotys, rund 2,1 Millionen USD, aus Kundengeldern. Die Festnahme ist zumindest der fünfte Vorfall, seit Behörden die Zondacrypto-Untersuchung mit der Untersuchung zum Verschwinden des Gründers Sylwester Suszek zusammengeführt haben. Zondacrypto stellte den Handel nach eingefrorenen Auszahlungen ein, und Staatsanwälte schätzen Kundenschäden von mindestens 350 Millionen Zlotys (ca. 94 Millionen USD) mit mehr als 3.600 Beschwerden bis Juni. Die Ermittler prüfen mutmaßlichen Betrug, Geldwäsche, eingefrorene Bankvermögen und die Insolvenz eines estnischen Betreiberunternehmens.
Behörden behaupten Kundenschäden von mindestens 350 Millionen Zlotys.
Hintergrund
Die Börse stellte den Handel ein, nachdem Kunden von eingefrorenen Auszahlungen berichteten. Staatsanwälte führten die Börsenuntersuchung mit dem Verschwinden des Gründers zusammen. Gerichte und Gläubiger werden nun über Haftbefehl und…
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