Washington drängt Chiphersteller dazu, in den USA zu bauen oder Zölle zu riskieren
Im Rahmen einer Vereinbarung über 350 Mrd. $ gewann Südkorea eine Klausel, die Tarife «nicht ungünstiger» als bei Wettbewerbern festschreibt, aber Washington drängt weiterhin auf amerikanische Chipfabriken und hat gezielte Zölle angekündigt. Außenhandelsminister Howard Lutnick formulierte die US-Position als Build-or-Pay-Entscheidung für Chiphersteller. Der Streit dreht sich um Samsung und SK Hynix, die beiden größten Speicherhersteller, deren Produktionswirtschaft Großbritannien koreanischen Fabriken zugutekommt und die Speicher für US-KI-Datenzentren liefern. Gespräche verknüpfen Halbleiterinvestitionen mit anderen bilateralen Fragen, etwa einem Submarine-Programm, und es wurden noch keine neuen Zollsätze oder zusätzlichen Investitionszahlen der USA veröffentlicht.
Südkoreas Abkommen garantiert Tariff-Parität, aber keine Befreiung.
Hintergrund
Die beiden Präsidenten vereinbarten eine Zusage von 350 Mrd. $ für Investitionen in die US-Fertigung. Die Vereinbarung enthält eine Paritätsklausel zu Zöllen. Gespräche könnten zu Zöllen oder mehr US-Investitionen führen und könnten andere…
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