EU drängt China nach Kommissionsgespräch auf Handelskonzessionen
Beamte der Europäischen Kommission erhöhen nach einem einstündigen Videogespräch zwischen Handelskommissar Maroš Šefčovič und dem chinesischen Gegenüber Wang Wentao den Druck auf China und fordern konkrete Verpflichtungen zur Neuausrichtung des Handels und zum Schutz des Marktzugangs. Die EU hat einen wachsenden Handelsbilanzdefizit mit China von etwa einer Milliarde Euro pro Tag hervorgehoben und das Treffen des Handels- und Investitionsrats im Oktober in Peking als Frist für greifbare Ergebnisse gesetzt. Die Gespräche konzentrierten sich auf Marktzugang und chinesische Ausfuhrkontrollen für Seltene Erden, die China dominiert und die für grüne, Verteidigungs- und Automobilindustrien der EU essenziell sind. Brüssel erklärte, dass man Handelsschutzinstrumente und ein Diversifizierungsinstrument einsetzen könnte, falls keine Ergebnisse vorliegen.
Die EU strebt konkrete Handels- und Seltene-Erden-Exportverpflichtungen aus China an.
Hintergrund
Die EU hat im Juni den Handels- und Investitionsrat ins Leben gerufen und Oktober als Frist für Ergebnisse festgelegt. EU-Beamte werden technische Gespräche führen, und Šefčovič wird am 8.–9. Oktober nach Peking reisen. Das nächste Treffen…
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