Dollar fällt auf Dreimonats-Tief nach schwachen US-Arbeitsmarktdaten
Der Dollar rutschte auf sein schwächstes Niveau seit drei Monaten, nachdem die US-Beschäftigung im Juli um 23.000 gefallen war und Mai/Juni mit insgesamt 103.000 nach unten korrigiert wurden, während die Einzelhandelsumsätze um 0,6% auf 763,6 Milliarden US-Dollar schrumpften und die Verbraucherpreise um 3,4% gegenüber dem Vorjahr stiegen, wobei die Kerninflation bei 2,5% lag. Die Händler senkten die Chancen auf eine Zinserhöhung der Fed im September auf etwa 30% von rund 75% und stützten damit Gold (Anstieg um 9,3% in einem Monat auf 4.407 US-Dollar je Unze), während Bitcoin sich trotz geringer Handelsaktivität nur um 0,7% bewegte; die Märkte warten auf die FOMC-Minuten und PMI-Umfragen als nächsten Hinweis.
Händler schreiben der Zinserhöhung der Fed im September nun eine Chance von etwa 30% zu.
Hintergrund
US-Arbeitsmarktwachstum stockte und Revisionen reduzierten frühere Arbeitskräfte. Inflationmaße kühlten ab und der Einzelhandel sank. Märkte warten nun auf FOMC-Minuten und PMI-Daten als Richtung.
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