Japan prüft Erwerb von kernkraftbetriebenen U-Booten
Verteidigungsminister Shinjiro Koizumi bekräftigte, dass Tokio die Beschaffung kernkraftbetriebener U-Boote nicht ausschließt, während drei zentrale Sicherheitsdokumente bis zum Jahresende überarbeitet werden. Die Bemerkung folgte auf einen nicht identifizierten Beamten der US Navy, der eine Prüfung kernbetriebener Boote forderte, und verwies auf Japans Expertise im Bereich Kernenergie. Koizumi hob Vorteile wie verlängerte Patrouillen und mehrere Mal so hohe Geschwindigkeit wie bei konventionellen U-Booten hervor, erläuterte jedoch Nachteile wie geringere Stille, hohe Kosten und den Bedarf an spezialisierter Wartung, Reparatur und Betrieb. Derzeit betreibt Japan 23 diesel-elektrische Angriffs-U-Boote; Empfehlungen von Expertengremien und politische Schritte der Koalition haben die Debatte verstärkt, während China zu einer all-nuklearen U-Boot-Flotte tendiert.
Japan prüft aktiv kernkraftbetriebene U-Boote als Verteidigungsoption
Hintergrund
Japan aktualisiert dieses Jahr drei zentrale Sicherheitsdokumente. Ein Expertengremium und Koalitionsmitglieder setzen sich für eine nächste Generation von Antriebs- und Startsystemen ein. China erweitert seine Flotte von Kern-U-Booten…
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