Deutsche Staatsanwälte nehmen ukrainischen Verdächtigen im Zusammenhang mit Nord-Stream-Anlagenexplosionen fest
Die deutsche Bundesanwaltschaft teilt mit, dass ein ukrainischer Mann, dem geholfen wird, Sprengsätze an den Pipelines Nord Stream 1 und 2 zu legen, in Pula, Kroatien, im Rahmen eines EU-Haftbefehls festgenommen wurde und nach Auslieferung nach Deutschland kommt. Die Staatsanwälte beschrieben ihn als ausgebildeten Tauchtrainer (Tauchlehrer) und beschuldigen ihn, gemeinsam Sprengungen verursacht, verfassungswidrige Sabotage und Zerstörung von Bauwerken, die Pipelines zum Transport russischen Gases beschädigten, herbeigeführt zu haben. Die Festnahme folgt einer früheren polnischen Festnahme und Freilassung und erfolgt zu einer breiteren Fallführung Deutschlands, die weitere beschuldigte Verdächtige und Vorwürfe über eine gemietete Yacht umfasst, die genutzt worden sein soll, um die Standorte zu erreichen.
Ein ukrainischer Verdächtiger wurde in Kroatien im Zusammenhang mit den Nord-Stream-Sprengungen festgenommen.
Hintergrund
Die Nord-Stream-Pipelines wurden im September 2022 durch Explosionen beschädigt. Deutsche Staatsanwälte führen jetzt Verdächtige auf explizit gelegte Sprengstoffe zurück. Weitere Schritte könnten Auslieferung und weitere Anklagen in…
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