Europäische Berggipfel verlieren Spezialpflanzen trotz steigender Artenzahlen
Eine internationale Studie, veröffentlicht in Science und mit Forschern unter anderem Pau Carnicero, analysierte die Vegetation auf 62 europäischen Gipfeln vier Mal zwischen 2001 und 2022 im Rahmen der GLORIA-Initiative. Die Daten zeigen, dass die Gesam Artenzahlen auf Gipfeln gestiegen sind, doch der Anteil der nicht erneut nachgewiesenen Arten mit jeder Erhebung zunahm und diese Verluste hochalpine Spezialpflanzen unverhältnismäßig betrafen. Lokale Aussterbeereignisse waren am stärksten dort, wo die Erwärmung am stärksten war und in der Nähe der unteren Höhenlagen der Arten. Die Autoren warnen, dass dieses Muster eine Aussterbe-Schuld aus vergangener Erwärmung widerspiegeln könnte, und fordern weitere Forschungen, um langfristige Folgen zu bestätigen.
Spezialpflanzen der Hochgebirge verschwinden schneller auf erwärmten Gipfeln.
Hintergrund
Jahrzehntelange Erwärmung hat kalte Lebensräume für Bergpflanzen eingeengt. Wissenschaftler führten Wiederholungsbefunde auf denselben Gipfeln von 2001 bis 2022 durch. Als Nächstes werden Forscher untersuchen, ob Aussterbeereignisse weiter…
Die vollständige Analyse
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