ETH Zürich findet Belege für aktive Vulkane auf dem Venus
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Von Taras Gerya geleitete ETH Zürich-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler sowie Erstautorin Xi Yang veröffentlichten eine Studie in Nature Geoscience, die ein neues dreidimensionales, hochauflösendes Computersmodell nutzt, um venusische Riftsysteme zu simulieren. Ihre Simulationen reproducezieren große Gräben, von denen einige bis zu 10.000 Kilometer lang sind, und deuten darauf hin, dass zumindest einige Grabenfehler relativ kürzlich entstanden sein könnten, statt nur in ferner Vergangenheit. Die Erkenntnis stellt frühere zweidimensionale Modelle mit vereinfachten Materialannahmen in Frage und impliziert, dass tektonische und vulkanische Aktivitäten auf dem Venus möglicherweise andauern, was weitere Beobachtungs- und Modellierungsarbeiten erforderlich macht, um die Venus-Entwicklung neu zu bewerten.
Einige Venus-Rissfehler könnten sich relativ kürzlich gebildet haben.
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