ESA-Chef fordert einheitliche europäische Satellitenstrategie
Global Banking & Finance Review
Der Geschäftsführer der European Space Agency, Josef Aschbacher, drängte darauf, dass die Mitgliedstaaten sicherstellen, dass nationale Satellitenprogramme interoperieren und nicht zu kostspieligen isolierten Bereichen werden, wie bei einem Pariser Gipfel, auf dem bedeutende IRIS²-Verträge angekündigt wurden. Thales Alenia Space vereinbarte die Lieferung von Nutzlasten für 330 IRIS²-Satelliten in niedriger Erdbahn, und Airbus wird eine erste Ebene von mindestens 66 Satelliten bauen, wobei der Thales-Auftrag etwa 500 Mio. Euro eines breiteren Vertrags über mehr als 3 Mrd. Euro wert ist. Aschbacher forderte ab 2029 eine Milliarde Euro pro Jahr, um europäische Autonomie zu stärken, eine Entscheidung über die Finanzierung soll 2028 getroffen werden, während Deutschlands eigenständiger Militärplan Bedenken zur Fragmentierung aufwarf.
Erststarts von IRIS² sind für 2029 geplant.
Hintergrund
Führungskräfte trafen sich in Paris, um über europäische Weltraumpläne und IRIS²-Verträge zu beraten. Neue Deals wurden unterzeichnet und technische Gespräche zur Interoperabilität geführt. Eine Finanzierungsentscheidung steht 2028 an und…
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