Videos verknüpfen saudische Figur mit 9/11, Familien sagen
Zwei in 2001 beschlagnahmte Videos und 2024 freigegebene Unterlagen stehen nun im Mittelpunkt der Beweislage in einer Verhandlung vor dem Second Circuit am 7. Oktober, in der rund 10.000 Hinterbliebene von 9/11-Geschädigten darauf abzielen, Saudi-Arabien rechtlich haftbar zu machen. Das Filmmaterial zeigt Omar al-Bayoumi, wie er filmt, was Kläger als Aufwands- bzw. Erkundungsaufnahmen des US-Kapitols bezeichnen, und eine am 17. Februar 2000 stattfindende Willkommensfeier, bei der kurz der Entführer Khalid al-Mihdhar zu sehen ist; ein 2017 verfasstes FBI-Memo soll Al-Bayoumi auf der Gehaltsliste des saudischen Geheimdienstes geführt haben. Der 9/11-Kommission zufolge gab es zuvor keine glaubwürdigen Belege, die ihn mit der Planung in Verbindung brachten; ein beschlagnahmtes Notizbuch mit einer Flugzeugskizze wurde 2002 an Al-Bayoumi zurückgegeben und kommt nicht in der Rechtssprechung vor.
Freigegebene Videos sind zentrale Beweismittel in der Verhandlung am 7. Oktober.
Hintergrund
Videos wurden 2001 von britischen Behörden beschlagnahmte und 2024 freigegeben. Das Berufungsgericht wird am 7. Oktober Argumente darüber hören, ob die Klage fortgesetzt werden kann. Das Gericht könnte eine weitere Verfolgung gegen die…
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