Knausernde EU-Staaten fordern Kürzungen des EU-Haushalts 2027-2034
Deutschland, Österreich, Dänemark, Finnland, die Niederlande und Schweden trafen sich in Berlin, die Niederlande und Schweden nahmen per Video teil, um Kürzungen am Vorschlag der Europäischen Kommission für fast 2 Billionen Euro im Haushaltszeitraum 2027-2034 zu fordern, doch es wurde keine Einigung darüber erzielt, wie stark gekürzt werden soll. Die sogenannten Knauser-Gruppe plädiert für eine Weiterleitung von Ausgaben in Richtung Wettbewerbsfähigkeit und Verteidigung und sagt, sie finanziere rund 40% des Haushalts. Die Rivalen „Freunde der Kohäsion“ wollen Landwirtschaft, Fischerei und regionale Förderung schützen. Irland muss nun einen frischen Kompromiss vor dem Gipfel des Europäischen Rates Mitte Oktober vorlegen, während die Führenden auf eine Einigung bis zum Jahresende hinarbeiten.
Sechs knauserige Staaten fordern mehrere Hundert Milliarden Euro an Haushaltskürzungen.
Hintergrund
Die Europäische Kommission schlug im Juli 2025 ein fast 2-Billionen-Euro-Haushaltspaket für 2027-2034 vor. Zwei Lager haben sich in Prioritäten und Kürzungen formiert. Irland muss vor dem Mittwochs-Treffen einen neuen Kompromiss…
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