Südafrika verzeichnet 3.462 Masernfälle bei fallender Impfrate
Südafrika hat seit Januar 2026 3.462 laborbestätigte Masernfälle registriert, wobei 70,9% der Fälle bei Kindern im Alter von 1 bis 14 Jahren auftreten, und dies trotz sinkender Routineimpfung. Das Gesundheitsministerium berichtete, dass der Anteil komplett ungeimpfter Säuglinge von 12,1% im Jahr 2017 auf 36,3% zwischen Januar und April 2026 gestiegen ist, die Erstimpfquote bei Neugeborenen von 87% im Jahr 2021 auf 67% im Jahr 2025 gefallen ist und die Impfabdeckung mit dem Hexavalent-Medikament von 87% auf 60,5% zurückging. Beamte warnten vor gleichzeitigen Masern-Diphtherie-Pertussis-Fällen und fast 400 Rubella-Fällen, wiesen auf importierte Polio-Stämme im Abwasser von Kapstadt hin und forderten Nachholkampagnen sowie eine stärkere Überwachung, um breitere Ausbrüche zu verhindern.
Ungeimpfte Säuglinge stiegen Anfang 2026 von 12,1% auf 36,3%.
Hintergrund
Die Impfraten sind in allen 52 Bezirken gesunken und unvaccinierte Säuglinge stiegen Anfang 2026 auf 36,3%. Das Gesundheitsministerium meldete Ausbrüche und plant nationale Nachholkampagnen sowie verbesserte Überwachung.
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