Bluttests verändern die Alzheimer-Diagnose
Blutbasierte Biomarker-Tests, die Amyloid und Tau nachweisen, sind in den klinischen Gebrauch übergegangen und verkürzen sowie erweitern den diagnostischen Weg bei Alzheimer-Krankheit. Diese Tests unterstützen, ersetzen aber nicht die klinische Bewertung, die weiterhin kognitive Tests, Anamnese, körperliche Untersuchung und den Ausschluss reversibler Ursachen wie Schilddrüsenprobleme, B12-Mangel, Medikationseffekte, Depression und Infektion erfordert. Bildgebung (MRT, CT) dient weiterhin dem Ausschluss struktureller Ursachen, PET wird nur in bestimmten Fällen eingesetzt. Eine realweltliche Studie aus 2026 zeigte, dass Hausärzte, die Blutwerte sahen, fast so genau diagnostizierten wie Gedächtnisspezialisten, und frühere Diagnosen den Zugang zu krankheitsmodifizierenden Medikamenten eröffnen und Planung ermöglichen können.
Blut-basierte Biomarker-Tests ermöglichen eine frühere, leichter zugängliche Alzheimer-Diagnose
Hintergrund
Bluttests für Alzheimer wanderten in den klinischen Gebrauch. Eine realweltliche Studie aus 2026 testete deren Einfluss auf die Diagnose. Mehr Kliniken könnten die Tests einsetzen, und früherer Behandlungszugang könnte folgen.
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