Ablation reduziert Vorhofflimmern, aber nicht die AF-bezogene Lebensqualität
Die PVI-SHAM-AF-Doppelblind-Studie randomisierte 262 Patienten mit symptomatischer paroxysmaler oder persistierender Vorhofflimmern an neun Standorten in Deutschland und Polen im Verhältnis 2:1 einer Katheterablation bzw. eines Sham-Verfahrens. Die Patienten füllten den AFEQT-Fragebogen zu Basis und sechs Monaten aus; die AFEQT-Werte verbesserten sich in beiden Gruppen, ohne signifikanten Unterschied (Ablation 61,3 auf 81,1, Sham 59,2 auf 74,9; p=0,36). Die Freiheit von AF nach sechs Monaten war nach Ablation höher (73% vs. 52%). Gefäßeinstiegs-Komplikationen und schwere unerwünschte Ereignisse traten in beiden Gruppen auf, und hohe Ablehnungsraten warfen Bedenken hinsichtlich einer Selektionsverzerrung auf.
Ablation senkte die AF-Wiederauftretensrate, verbesserte jedoch die AF-bezogene Lebensqualität nicht
Hintergrund
Vorhofflimmern nimmt mit alternder Bevölkerung und zunehmenden kardiovaskulären Risikofaktoren zu. Diese Studie prüfte, ob Ablation die patientenberichtete AF-Lebensqualität jenseits der Rhythmuseffekte verbessert. Zukünftig könnten…
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