UNESCO fordert Schuldentausch zur Stärkung der Bildungsfinanzierung
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UNESCO hat Regierungen und internationale Kreditgeber dazu aufgerufen, Schuldentauschprogramme zugunsten von Bildung auszuweiten, und dazu Leitlinien beim Transforming Education Summit+4 in Paris veröffentlicht. Die Agentur argumentiert, dass das Instrument Einsparungen aus teurem Schuldendienst in Schulen, Lehrkräfteausbildung und Lernendenunterstützung umleiten kann. UNESCO zufolge geben 113 Länder mit 6,1 Milliarden Menschen derzeit mehr für Schuldentilgung aus als für Bildung, wobei in einkommensschwachen Ländern Schuldentilgungszahlungen fast das Vierfache der Bildungsausgaben betragen. UNESCO warnte davor, dass die weltweite Bildungsunterstützung schrumpft – die Hilfe ging 2024 um 8% zurück und die Finanzierung der Grundbildung sank um 15% – und schätzte eine jährliche Lücke von 97 Milliarden US-Dollar für Länder mit niedrigem und unterem mittleren Einkommen.
Länder mit niedrigem Einkommen haben eine jährliche Bildungsfinanzierungslücke von 97 Milliarden US-Dollar
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