Syrische Bildungsministerium erlaubt kurdische Unterrichtsformen in Schulen
Am 27. August hat das syrische Bildungsministerium die Ausführungsanweisungen zu Dekret Nr. 13 von 2026 dahin gehend geändert, dass Kurdisch als Nationalsprache in öffentlichen und privaten Schulen in Gebieten unterrichtet wird, in denen Kurden einen signifikanten Bevölkerungsanteil ausmachen. Kurdisch wird auf allen Bildungsstufen über zwei Kurse unterrichtet: Sprachunterricht, der dreimal wöchentlich stattfindet und in die Endnoten einfließt, sowie ein wöchentlicher Aktivitätenkurs. Das Ministerium beauftragte das Nationale Zentrum für Entwicklung des Bildungslehrplans mit der Erstellung von Lehrplänen und ordnete Prüfungen der Lehrerausbildung sowie flexible Einstellungsregelungen an, um Bedarfssituation zu decken.
Kurdisch wird an allen Schulstufen unterrichtet, wo Kurden signifikant vertreten sind.
Hintergrund
Der Präsident hat am 16. Januar 2026 Dekret Nr. 13 erlassen, um Staatsangehörigkeit zu gewähren und kurdische Identität anzuerkennen. Die Ministeriumsentscheidung setzt das Dekret in die Praxis der Schulbildung um. Die nächsten Schritte…
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