OECD entdeckt fallende PISA-Ergebnisse in Lesen und Mathematik
Die PISA-Ergebnisse 2025 der OECD zeigen einen breiten Leistungsrückgang bei 15-Jährigen in vielen wohlhabenden Ländern und weiteren Teilnehmerländern. Die durchschnittlichen Lesewerte in den OECD-Ländern sanken von 2015 bis 2025 um 28 Punkte, und die Mathematikwerte fielen um 22 Punkte, was etwa eineinhalb beziehungsweise etwas mehr als ein Jahr Lernzeit entspricht. Die Untersuchung umfasst mehr als 760.000 Schülerinnen und Schüler in 91 Ländern und Wirtschaftsräumen und ergab, dass jeder fünfte OECD-15-Jährige nun in allen drei Fächern zu den leistungsschwächeren gehört. Der Bericht hob zudem große soziökonomische Unterschiede hervor und zeigte eine zunehmende Nutzung von KI im Unterricht, die mit besseren Ergebnissen nur korreliert, wenn die Schülerinnen und Schüler Anleitung erhielten.
Durchschnittliche OECD-Lesewerte sanken von 2015 bis 2025 um 28 Punkte
Hintergrund
Die Leistungsverschlechterung begann vor der COVID-19-Pandemie. Die Lesekompetenz sank seit 2015 und Mathematik fiel nach 2018 deutlich. Länder könnten Unterrichtspraktiken und KI-Anleitungen künftig überdenken.
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