Afghanische Mädchen besuchen private Madrasaen trotz Taliban-Bildungseinschränkungen
Vier Mädchen im Alter von 16 bis 17 Jahren beschrieben den Besuch einer privat betriebenen Madrasa in Kabul, die vor zwei Jahren eröffnet wurde, nachdem die Taliban die staatliche Mangel an Schulbildung für Mädchen ausgesetzt hatten. Die Schule operiert in einem umgebauten Haus mit abblätternder Tapete und vermittelt religiöse Fächer sowie Mathematik, Naturwissenschaften und Englisch für rund 600 Mädchen und erhebt etwa 1.000 afghanische Somoni im Monat. Die Finanzierung ist knapp, nachdem ein ausländischer Sponsor eine Spende storniert hat, und Lehrkräfte sind knapp. Dennoch sehen sich die Schülerinnen mit dem Ausschluss von den meisten Arbeitsplätzen und Universitäten konfrontiert, was den praktischen Wert ihrer Bildung und die Entwicklung menschlichen Kapitals schmälert.
Nur ein geringer Anteil afghanischer Sekundarschülerinnen erhält formale Bildung.
Hintergrund
Die Taliban kehrten 2021 an die Macht zurück und schlossen staatliche Sekundarschulen für Mädchen. Private Madrasen bieten jetzt unauffällig religiöse und einige säkulare Lektionen an. Sollten die Beschränkungen anhalten, bleiben Mädchen…
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