FATF findet unterirdische Bankgeschäfte nutzen digitale Werkzeuge zur Geldwäsche
Der Financial Action Task Force-Bericht zeigt, dass unterirdische Bankgeschäfte, Hawala und ähnliche Dienstleister nun zu Hauptkanälen professioneller Geldwäsche gehören, wobei mehr als 80 % der befragten Rechtsordnungen sie als Haupttechniken identifizieren und in einigen Fällen Beträge von über 500 Mio. EUR in Monaten bewegt werden. Fast 70 % der Befragten berichten eine Verlagerung zu digitalem Hawala unter Nutzung verschlüsselter Messaging-Dienste, Fintech, Sofortzahlungen, Stablecoins, KI-Werkzeugen und eigens entwickelter Apps. Netzwerke operieren grenzüberschreitend kommerziell und rekrutieren Professionelle und Unternehmen außerhalb des traditionellen Finanzsektors, wodurch Geldwäsche schneller und schwerer zu erkennen wird und Forderungen nach Lizenzierung, stärkeren Erkennungsmethoden und besserer internationaler Koordination aufkommen.
Unterirdische Bankgeschäfte nutzen digitale Werkzeuge, um Hunderte von Millionen zu waschen
Hintergrund
Der FATF sammelte Belege von mehr als 50 Rechtsordnungen über Geldwäsche. Der Bericht zeigte einen Übergang von Bargeld zu digitalen Werkzeugen. Länder könnten als nächsten Schritt Lizenzierung, stärkere Erkennung und mehr…
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