CFTC verklagt Florida‑Kryptofirma und CEO wegen Betrugs in Höhe von 397 Millionen US-Dollar
Die CFTC klagte Goliath Ventures Inc. und CEO Christopher Delgado wegen eines Ponzi‑Systems an, das mindestens 397 Millionen US-Dollar von rund 1.600 Kundinnen und Kunden entzogen hat. Die Beschwerde besagt, dass Kundengelder, die angeblich für Bitcoin und andere Kryptowährungstransaktionen vorgesehen waren, veruntreut und genutzt wurden, um fiktive Gewinne früherer Investoren zu zahlen und Delgados extravaganten Lebensstil zu finanzieren, während Kontoauszüge Gewinne zeigten, die nicht existierten. Delgado hat im Juni in einem parallelen bundesweiten Strafverfahren gestanden, und die Securities and Exchange Commission reichte am selben Tag eine separate zivilrechtliche Klage ein. Die CFTC fordert Wiedergutmachung, Rückführung der Erlöse, Strafen, Handels- und Registrierungsverbote sowie eine dauerhafte einstweilige Verfügung, wobei die Rückerstattung möglicherweise begrenzt ist.
Eine mutmaßliche Krypto‑Ponzi‑Struktur in Höhe von 397 Millionen US-Dollar, die rund 1.600 Kundinnen und Kunden zum Ziel hatte.
Hintergrund
Die CFTC reichte eine zivilrechtliche Beschwerde ein, nachdem Anklagen erhoben wurden. Delgado legte im Juni in einem parallelen Bundesverfahren Geständnis ab. Die SEC reichte am selben Tag ebenfalls eine zivilrechtliche Klage ein.
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