UN-Sicherheitsrat tagt wegen Deportationen und Anstieg der haitianischen Ganggewalt
Haiti verzeichnete in den ersten acht Monaten 2026 fast 200.000 gewaltsam Zurückgeführte, während die Ganggewalt zunahm und ein tödlicher Anschlag in Kenscoff 47 Menschen tötete. Der UN-Sicherheitsrat hielt eine Sondersitzung ab, bei der Beamte sagten, die innere Vertreibung habe sich auf etwa 1,5 Millionen Menschen verdoppelt, die Hälfte davon Kinder, und viele Vertreibungsorte seien heruntergekommen. Haiti forderte eine schnelle Entsendung der von der UN mandatierten Gangunterdrückungsstreitkraft, die 2025 genehmigt wurde und bis zum Herbst 5.500 Truppen anstrebt, während Beamte eine stärkere Durchsetzung des Waffenembargos forderten angesichts Berichten über neue Waffenlieferungen.
Fast 200.000 Zwangsrückkehrende erreichen Haiti angesichts eskalierender Ganggewalt
Hintergrund
Die Vereinigten Staaten setzten Abschiebungen nach Gerichtsurteil fort, das den vorübergehenden Schutzstatus aufhob. Ein tödlicher Gangangriff und zunehmende erzwungene Rückführungen veranlassten die Sondersitzung des Sicherheitsrats. Der…
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