Ehemalige syrische Offiziere stehen in Wien wegen Folter vor Gericht
Ein ehemaliger Brigadegeneral des Geheimdienstes und ein ehemaliger Oberleutnant der Lokalpolizei stehen in Wien vor Gericht wegen Anklagen im Zusammenhang mit mutmaßlicher Misshandlung von Gegnern von Bashar al-Assads Regime. Khaled al-Halabi, 63, befindet sich seit 2024 in Untersuchungshaft und sieht sich Anklagen unter anderem wegen Folter, erschwerter Nötigung, sexueller Nötigung und mehrfacher schwerer Körperverletzung gegenüber. Musab Abu Rukbah, 54, wird ähnliche Straftaten in Raqqa zwischen April 2011 und März 2013 vorgeworfen. Beide plädierten im Juni auf nicht schuldig; ihnen drohen bis zu zehn Jahre Gefängnis, und der Fall ist Teil einer Serie europäischer Verfahren unter universeller Gerichtsbarkeit.
Zwei ehemalige syrische Offiziere stehen in Wien unter Anklage.
Hintergrund
Europäische Gerichte haben universelle Gerichtsbarkeit genutzt, um mutmaßliche syrische Straftäter zu verfolgen. Diese beiden Männer wurden angeklagt und plädierten auf nicht schuldig. Das Gericht wird die Schuldfrage und etwaige…
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