Volkswagen Vorstand billigt Zukunftsplan 2030 nach einstimmiger Abstimmung
Der Aufsichtsrat von Volkswagen hat einstimmig CEO Oliver Blumes Zukunftsplan 2030 genehmigt, nachdem die Geschäftsführung Zugeständnisse bei vier deutschen Werken machte und einen vorgeschlagenen Ausstieg aus dem Konzernteil ablehnte. Die Abstimmung endete 20 zu 0 in einer Vorstandsteilung, an der auch Arbeitnehmervertreter und das Bundesland Niedersachsen beteiligt waren. Der Plan sieht rund 50.000 zusätzliche Arbeitsplätze vor, eine um etwa 50% kleinere Modellpalette bis 2035, eine Reduzierung der Angebotskomplexität um 75%, eine angestrebte operative Marge von 9% bis 2030 bei etwa neun Millionen Fahrzeugen und Investitionen in Capex und Forschung in Höhe von 135 Milliarden Euro für 2027–31 vor. Der Vorstand begrenzte außerdem reservierte Genehmigungsrechte, endgültige Entscheidungen zu vier Werken werden jedoch bis Juni 2027 vertagt.
Aufsichtsrat genehmigte Zukunftsplan 2030 mit Zugeständnissen, die geplante Stellenkürzungen ermöglichen.
Hintergrund
Das deutsche Mitbestimmungsgesetz sieht vor, dass Arbeitnehmer die Hälfte der Aufsichtsratsitze besetzen und Niedersachsen ca. 20% an Volkswagen hält. Drei frühere CEOs verließen das Unternehmen nach ähnlichen Reformversuchen. Die…
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