Schweizer Zentralbank unterstützt härtere Kapitalregeln für UBS
Die Schweizer Zentralbank hat sich in einen Streit über vorgeschlagene Kapitalregeln eingemischt, die UBS verpflichten könnten, rund 17,2 Milliarden Euro (20 Milliarden US-Dollar) zusätzliches Stammkapital zu halten, um Tochtergesellschaften im Ausland vollständig abzusichern. Antoine Martin von der SNB argumentierte, dass der Ausfall der Credit Suisse Schwächen in Kapital- und Liquiditätsregelungen offengelegt habe und Kapital dort verfügbar sein müsse, wo Verluste auftreten. UBS hält die Forderung für überzogen und befürchtet, dass sie die Schweiz unattraktiver macht und Investitionen sowie Kreditvergabe einschränkt. Das Parlament debattiert noch über das Paket, und ein Kompromiss könnte einige zusätzliche Tier-1-Wertpapiere statt reinem Stammkapital ermöglichen.
UBS könnte rund 17,2 Milliarden Euro mehr Stammkapital benötigen.
Hintergrund
Credit Suisse wurde 2023 gerettet und in UBS integriert. Das Parlament muss nun neue Regeln für UBS entscheiden und könnte Kompromisse zulassen. Die Entscheidung könnte beeinflussen, wie Verluste in ausländischen Einheiten gedeckt werden.
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