Ongc erhält US-Lizenz zur Fortführung der Venezolanischen Operationen
Der staatseigene Öl- und Erdgas-Konzern ONGC hat eine OFAC-Lizenz des US-Finanzministeriums erhalten, die es ihm erlaubt, den vollen Betrieb in Venezuela wieder aufzunehmen, wie ein ranghoher Unternehmensvertreter sagte; damit entfallen sanctions-bezogene Beschränkungen für Finanzierung und Aktivität. ONGC Videsh hält 40% des San Cristobal-Projekts und 11% des Carabobo-Projekts; die Lizenz würde dem Unternehmen ermöglichen, Projektfinanzen zu verwalten und eine ausstehende Dividende von mehr als USD 500 Millionen zu realisieren. ONGC sagte, dass jetzt Investitionen möglich seien, um die Ölförderung zu erhöhen — San Cristobal produzierte im Geschäftsjahr 2026 rund 0,265 Mio. Tonnen, etwa ein Zehntel des Potenzials — und man erwarte neue Abkommen und mögliche Betriebsführungsübertragungen von PDVSA.
OFAC-Lizenz ermöglicht ONGC, die vollständigen venezolanischen Operationen wieder aufzunehmen
Hintergrund
US-Sanktionen hatten ONGCs Aktivitäten in Venezuela über Jahre eingeschränkt. Die neue OFAC-Lizenz hebt diese sanctions-bezogenen Risiken auf. ONGC könnte nun Mittel wiedererlangen, in Projekte investieren und Betreiberwechsel anstreben.
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