Deutsche Direktinvestitionen in die USA sinken, während neues Eigenkapital fällt
International Business Times, Singapore Edition
Deutsche Unternehmen haben im ersten Halbjahr 2026 ihre Neubem-investitionen in die USA deutlich reduziert, wobei Direktinvestitionen im Jahresvergleich um fast zwei Drittel auf 4,3 Mrd. € fielen – der niedrigste Wert für das erste Halbjahr seit 2023, laut IW-Analyse von Daten der Bundesbank. Der Rückgang lag fast 80 % unter dem vergleichbaren Niveau 2024 und weit unter dem Durchschnitt der ersten Halbjahre 2015–2019. Die Abnahme spiegelt schwache neue Eigenkapitalverpflichtungen wegen Unsicherheit bei Zöllen und Handelspolitik wider, während Reinvestitionen aus Gewinne hoch blieben, was darauf hindeutet, dass bestehende US-Operationen Kapital erhalten, trotz einer Pause bei neuen Projekten.
Neue deutsche Eigenkapitalinvestitionen in den USA sanken auf 4,3 Mrd. €.
Hintergrund
Donald Trump kehrte im Januar 2025 ins Weiße Haus zurück und verstärkte die Unsicherheit bei Zöllen. Die deutschen Neubewertungen von Eigenkapitalinvestitionen in den USA sanken daraufhin stark. Unternehmen könnten neue Projekte…
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